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7. OkTOBER
Nie vergessen.
Niemals schweigen.
Bebelplatz | Berlin | 7.10.2026 | 15:00

Begrüßung

Dr. Melody Sucharewicz

Initiatorin

 

Keynote

Alexander Dobrindt

Bundesminister des Innern

 

Es sprechen

Cornelia Seibeld

Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin

 

S.E. Ron Prosor

Botschafter des Staates Israel

 

Noga Friedman

Witwe des am 7. Oktober gefallenen Ido Rosenthal

 

Musik

Ben Salomo

Daniel Salomon & Noga Friedman

Vom Platz der Geiseln zum Ort des Gedenkens Aus dem ursprünglichen Projekt ist inzwischen eine breitere Berliner Initiative des Erinnerns und Aufklärens entstanden.

Zum dritten Jahrestag des Hamas-Massakers am 7. Oktober 2023

wird der Bebelplatz am 7. Oktober 2026 zum zentralen Ort des Gedenkens.

Unter dem Leitgedanken „Nie vergessen. Niemals schweigen.“ findet dort am 7. Oktober 2026 um 15:00 Uhr eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Opfer des 7. Oktober, die verschleppten und ermordeten Geiseln sowie die Überlebenden und Angehörigen statt.Die Veranstaltung wird von Dr. Melody Sucharewicz, der Initiatorin des „Platzes der Hamas-Geiseln“, eröffnet und moderiert.

Die Keynote hält Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.

Zu den Rednern gehören außerdem Cornelia Seibeld, Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, S. E. Ron Prosor, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, sowie Noga Friedman, Witwe des am 7. Oktober 2023 gefallenen Ido Rosenthal, und Angehörige von Menschen, die von der Hamas verschleppt wurden.

Das musikalische Programm gestalten Ben Salomo sowie Daniel Salomon und Noga Friedman.

Auch ausgewählte Installationen des „Platzes der Hamas-Geiseln“ werden anlässlich des Jahrestages auf dem Bebelplatz erneut aufgebaut.

Dazu gehören die verbrannten Bücher der ermordeten Geisel Carmel Gat, der Nachbau eines Wohnzimmers mit den Spuren des Massakers sowie das Yellow Piano als Zeichen der Solidarität mit dem deutsch-israelischen Pianisten Alon Ohel und allen Geiseln der Hamas. So wird aus dem ursprünglichen „Platz der Hamas-Geiseln“ ein Ort, an dem Erinnerung, Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen.

Partners
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Platz der Hamas-Geiseln Berlin

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Bebelplatz

Am 7. Oktober 2023 verübte die Hamas gemeinsam mit weiteren Terrororganisationen das schlimmste Massaker an Juden seit dem Holocaust. 1.200 Menschen wurden ermordet, darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen. 251 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.

Als Reaktion auf das Schicksal der Entführten entstand in Berlin der „Platz der Hamas-Geiseln“ – als sichtbarer Ort des Gedenkens, der Solidarität und der Forderung nach der Freilassung der Geiseln.

Der Platz macht das Schicksal der Entführten im öffentlichen Raum sichtbar und setzt ein Zeichen gegen Terrorismus und Antisemitismus sowie für Menschenrechte, Demokratie und die Freiheit der Geiseln.

Das Motto des Platzes lautet:

„Freiheit für die Hamas-Geiseln.“

Mehrere Installationen machen die Dimension des 7. Oktober und das Schicksal der Geiseln unmittelbar erfahrbar. Dazu gehören unter anderem die international bekannte, großdimensionierte Sanduhr, die als Symbol für die ablaufende Zeit der Geiseln an verschiedenen Orten gezeigt wurde, sowie persönliche und symbolische Erinnerungsstücke.

Das Vorbild für den Berliner Gedenkort ist der Hostage Square in Tel Aviv, der nach dem Massaker vom 7. Oktober vor dem Tel Aviv Museum of Art entstand.

Der Berliner „Platz der Hamas-Geiseln“ entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Ort des Gedenkens und der Aufklärung. Menschen kamen zusammen, um an die Opfer zu erinnern, Solidarität mit den Geiseln und ihren Familien zu zeigen und gemeinsam gegen Antisemitismus und Terror einzustehen.

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Feste Installationen

Das gelbe Klavier

Yellow Piano

Alon Ohel, ein unschuldiger Zivilist und begabter 23-jähriger Pianist, wurde am 7. Oktober 2023 während des Nova-Festivals in Israel von Hamas-Terroristen entführt.
Um auf das Schicksal von Alon und den Leidensweg der anderen 50 Geiseln aufmerksam zu machen, errichtete seine Familie in Tel Aviv das „Yellow Piano“ – ein für alle zugängliches Klavier, das Menschen einlädt, zu spielen und eine Botschaft der Hoffnung zu senden.

Die Aktion begann in TLV und hat sich seither weltweit verbreitet – überall erklingt Musik als Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit.
Das Yellow Piano steht für die Überzeugung, dass Musik Grenzen überwindet und Herzen verbindet – unabhängig von Religion, Nationalität, Herkunft, Alter oder Geschlecht.

Wir laden euch ein, Alons Geschichte und das Schicksal aller Geiseln weiterzutragen.
Lasst uns gemeinsam durch Musik ein Zeichen setzen: Ihr seid nicht allein.

Die Sanduhr der Geiseln

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Ihre Zeit läuft ab.

Eine 3 Meter hohe Sanduhr mit rotem Sand und der Aufschrift ‘Time is Running out’ und ‘Bring Them Home’. Es ist ein Schrei, dass jede Sekunde zählt, dass die Zeit für die Geiseln abläuft und dass alles getan werden muss, um sie aus der Hölle der Hamas zu befreien.

Leere Stühle

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251 leere Stühle, jeder steht für unsere geliebten Kinder, Frauen, Männer und ältere Menschen, die seit dem 7. Oktober von der Hamas im Gaza-Streifen als Geiseln gehalten werden.

Verbrannte Bücher

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Am 7. Oktober besuchte Carmel ihre Familie im Kibbutz Be'eri mit ihrem Bruder Alon, ihrer Schwägerin Yarden und ihrer 3-jährigen Nichte Geffen. Als Terroristen das Haus stürmten, töteten sie zuerst ihre Mutter. Dann entführten sie Carmel, Alon, Yarden und Geffen. Alon konnte mit Geffen fliehen. Carmel und Yarden wurden als Geiseln genommen. Yarden wurde nach 51 Tagen freigelassen, aber die Hamas brach die Vereinbarung, und Carmel blieb in Gefangenschaft. Sie überlebte 11 Monate, bevor sie von der Hamas hingerichtet wurde.

Carmel war eine freigeistige Frau, die Ergotherapie studierte. Ihr Mut half anderen Geiseln zu überleben. Kinder nannten sie ihren Schutzengel, da sie sie mit Achtsamkeit und Yoga durch die Schrecken führte. Zusammen mit Carmel wurden auch andere Geiseln von der Hamas exekutiert, kurz vor ihrer Rettung durch die IDF.

Am 7. Oktober massakrierten Terroristen der al-Qassam-Brigaden 101 Menschen im Kibbutz, darunter Frauen, Männer und Kinder. Sie gingen von Haus zu Haus, schossen, setzten Gebäude in Brand und verbrannten die Bewohner. Viele versuchten, sich zu verstecken, doch die Terroristen sprengten die Schutzräume auf und töteten sie.

Auf dem Bebelplatz wurden 1933 Bücher jüdischer Autoren verbrannt. Diese Installation zeigt über 40 verbrannte Bücher aus Carmels Haus, das wie viele andere zerstört wurde.

Zeugenaussagen freigelassener Geiseln 

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Die Zeugenaussagen von Geiseln, die kürzlich aus der Gefangenschaft im Gazastreifen befreit wurden und viele von ihnen über 500 Tage in Haft waren, offenbaren die unvorstellbaren Schrecken, die sie in den dunklen Tunneln, die von Hamas kontrolliert werden, erlebt haben. Mit bemerkenswerter Tapferkeit teilen diese Personen ihre erschütternden Geschichten und heben das dringende Schicksal der Geiseln hervor, die noch zurückgelassen wurden. Ihre Stimmen erklingen mit einem kraftvollen Appell für die sofortige Freilassung aller 55 verbliebenen Geiseln.

Die Geisel-Käfig-Installation

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Diese Installation ist den 55 verbleibenden Geiseln gewidmet, die sich seit dem Massaker vom 7. Oktober noch in Gefangenschaft befinden. Der Käfig symbolisiert die unvorstellbaren Bedingungen, die sie in den unterirdischen Tunneln der Hamas ertragen müssen — ein brutales Dasein, das von Dunkelheit, Ersticken und Leid geprägt ist.

Zurückgekehrte Geiseln haben in ihren Aussagen über ihre Gefangenschaft berichtet. Sie wurden in vollkommener Dunkelheit festgehalten, ohne Tageslicht und Frischluft. Mit Ketten an Armen und Beinen gefesselt, erlebten sie körperliche Qualen und psychische Traumata. Berichte beschreiben extreme Enge, Hunger und ständige Angst. Einige Geiseln schilderten Erfahrungen von Folter und Missbrauch und mussten Tag für Tag unvorstellbares Leid ertragen.

Unter denen, die ihre Geschichte teilten, ist Eli Sharabi, der im letzten Geisel-Deal im Januar 2025 freigelassen wurde. Eli wurde zusammen mit Alon Ohel festgehalten, der vom Nova-Festival entführt wurde und sich noch immer in Hamas-Gefangenschaft befindet. Alon wurde während seiner Gefangenschaft am Auge verletzt und stand vor der erschreckenden Gefahr, sein Augenlicht zu verlieren.

Der Käfig steht als eindringliches Symbol ihrer Gefangenschaft — ein stummer, aber kraftvoller Schrei nach Freiheit. Er spiegelt die Isolation, die Entbehrungen und die Qualen wider, die sie ertragen müssen, und fordert die Betrachter auf, sich an ihr Schicksal zu erinnern und sich für ihre Freilassung einzusetzen.

Diese Installation lädt zu Nachdenklichkeit, Mitgefühl und Handeln ein — eine Erinnerung daran, dass sich hinter jeder verschlossenen Tür Menschen befinden, die sich nach ihrer Heimkehr, der Wiedervereinigung mit ihren Liebsten und der Rückkehr in ihr gestohlenes Leben sehnen.

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Das Wohnzimmer

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Am Morgen des 7. Oktober 2023 begann die Hamas einen koordinierten Großangriff auf israelische Zivilbevölkerung und militärische Einrichtungen. Mehr als 5.000 Raketen wurden aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Unter ihrem Schutz durchbrachen Terroristen die Grenze und drangen in die Gemeinden im Süden Israels ein.

In diesem beispiellosen Überraschungsangriff verübten Hamas-Terroristen unvorstellbare Gräueltaten, darunter auch weit verbreitete sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Mehr als 1.188 Menschen wurden getötet, darunter mindestens 800 Zivilisten. Über 4.800 Menschen wurden verletzt und 251 Menschen als Geiseln nach Gaza verschleppt. Viele Opfer konnten aufgrund der schweren Verstümmelungen zunächst nicht identifiziert werden.

Die Terroristen drangen in die Kibbuzim ein und gingen von Haus zu Haus. Sie schossen auf Bewohner, verschleppten Menschen und setzten Häuser mit ihren Bewohnern darin in Brand. Die Angreifer filmten ihre Taten, gingen während des Massakers live und feierten die Gewalt als Sieg.

Viele Familien versuchten, sich in ihren Schutzräumen zu verstecken. Doch auch dort waren sie nicht sicher. Hamas-Terroristen sprengten Türen von Schutzräumen auf, töteten die Menschen darin oder verschleppten sie als Geiseln nach Gaza.

Diese Installation erzählt die Geschichten dieser Familien.
Sie zeigt Wohnzimmer aus den Kibbuzim – Orte des Alltags, der Geborgenheit und des Familienlebens –, nachdem sie von Hamas-Terroristen verwüstet und in Brand gesetzt wurden.

Die Spuren der Zerstörung erinnern an die Menschen, die sich dort versteckten, die dort getötet oder lebendig verbrannt wurden – und an diejenigen, die aus ihren eigenen Häusern nach Gaza verschleppt wurden.

Ein Moment in der Zeit, der für immer in unseren Herzen und in unserer Erinnerung bleiben wird.

Der Tunnel

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Mauer der Hoffnung

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Eine 20 Meter lange Simulation eines Hamas-Tunnels soll den Besuchern für einen kurzen Moment das unerträgliche Gefühl vermitteln, in einem dunklen, engen, sauerstoffarmen Tunnel gefangen zu sein, in dem die Geiseln rund um die Uhr von der Hamas gefoltert und vergewaltigt werden. Die wenigen beklemmenden Momente im Tunnel für die Besucher sind eine sanfte Simulation des Grauens, das die Geiseln seit über einem halben Jahr Tag für Tag erleben

Schreiben Sie den Geiseln-

Besucherinnen und Besuchern wird die Möglichkeit gegeben, den Geiseln und ihren Familien Nachrichten zu hinterlassen. Unser Ziel ist es, positive Energie in die Welt zu setzen und zu hoffen, dass diese dazu beiträgt, dass die Geiseln schnell und sicher nach Hause zurückkehren können.

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Presse

Politische und gesellschaftliche Vertreter besuchen den „Platz der Hamas- Geiseln“ in Berlin

Dr. Felor Badenberg, Volker Beck, Joe Chialo, Bijan Djir-Sarai, Michel Friedman, Igor Levit, Ahmad Mansour, Stefanie Remlinger und Düzen Tekkal besuchen den „Platz der Hamas-Geiseln“ in Berlin

Berlin, den 27.05.2024

Successful Opening of the "Place of the Hamas Hostages" in Berlin

More than 1,000 People Make a Powerful Statement

Berlin, May 21, 2024

Erfolgreiche Eröffnung des „Platzes der Hamas-Geiseln“ in Berlin

Mehr als 1000 Menschen setzen ein starkes Zeichen

Berlin, den 21. Mai 2024

Einladung zur Pressekonferenz am 16. Mai, 11 Uhr

Am 16. Mai findet am Berliner Bebelplatz die symbolische Eröffnung
des „Platz der Hamas-Geiseln“ statt. Die Pressekonferenz beginnt um
11.00 Uhr. Am selben Tag wird „der Platz der Hamas-Geiseln“ von den
Familien der Entführten um 18.00 Uhr eingeweiht.

Berlin, den 13.05.2024

Über uns

Initiatoren der Aktion sind Melody Sucharewicz und die Stiftung „For Yarden“. Sie wurde von der Familie Roman gegründet, deren Tochter und Schwester 50 Tage lang von den Terroristen gefangen gehalten wurden. Ihr Mann, Alon Gat, konnte mit seiner dreijährigen Tochter vor den Terroristen fliehen. Alons Schwester Carmel Gat wurde von den Hamas-Terroristen ermordet und ihre Leiche nach Israel gebracht. Sie und 5 weitere Geiseln wurden kaltblütig erschossen.

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Melody Sucharewicz: „Wir appellieren an die deutsche Öffentlichkeit, sich für die Freilassung der Geiseln einzusetzen. Sie leiden unter unmenschlichen Bedingungen bis hin zu Vergewaltigung und Folter. Und wir appellieren an die deutsche Politik, Druck auf die Terroristen auszuüben. “

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